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Kiel-Elmschenhagen

Stadtteil im Südosten Kiels

Kiel-Elmschenhagen ist ein Stadtteil im Südosten Kiels. In Elmschenhagen leben 18.000 Einwohner. Das Ortsgebiet wurde 1286 erstmals in einem Register des Preetzer Klosters erwähnt. Grabhügel lassen jedoch auf eine Besiedlung schließen, welche bis in vorchristliche Zeit zurückreicht. Der Charakter des einstigen Bauerndorfes ging weitgehend verloren. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in Kiel-Elmschenhagen zahlreiche Reihenhäuser für die Kieler Werftarbeiter errichtet. Als Besonderheit fallen die Straßennamen in Elmschenhagen ins Auge, welche die Bezeichnungen von österreichischen Ortschaften oder Städten im Sudetenland tragen.

In Kiel-Elmschenhagen gibt es Bestrebungen, den Stadtteil als Gartenstadt zu vermarkten. Dafür spricht die landschaftlich reizvolle Lage an den Ausläufern der Holsteinischen Schweiz. Weiterhin liegen mit dem Wellsee, dem Tröndelsee und dem Langsee drei Binnenseen auf dem Ortsgebiet. Der alte Ortskern befindet sich um die Maria-Magdalenen-Kirche, eine von sechs Gotteshäusern im Stadtteil. Die Kirche verfügt über einen weitläufig angelegten Friedhof, welcher von den Einwohnern als Parkanlage genutzt wird. Um den Bebelplatz befinden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Am Andreas Hofer Platz findet ein stimmungsvoller Wochenmarkt statt. Aufmerksamen Beobachtern wird in Kiel-Elmschenhagen auffallen, dass am Tiroler Ring die Hausnummern bis weit über 700 reichen, dies ist Rekord in Kiel.