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Kiel Sehenswürdigkeiten Kiel

Highlights

"Es geht nach Hause in die Kieler Förde hinein,
an Backbord Laboe und dann in den Hafen rein.
Kiel ist stolz und zufrieden, dass das Schiff wieder zu Hause ist.
Wie hat diese Stadt dich und die Sailors vermisst."
Verfasser unbekannt

Hier finden Sie einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten von Kiel.
Zu diesen Highlights lohnt sich auf jeden Fall ein kleiner oder auch größerer Besuch.

Kieler Woche

Die Kieler Woche ist eine jährlich stattfindende Segelregatta, die seit Ende des 19. Jahrhunderts in Kiel ausgetragen wird. Sie ist heute das größte Segelsportereignis der Welt und zugleich das größte Volksfest Nordeuropas. Die Kieler Woche findet jedes Jahr in der letzten vollen Juniwoche statt und wird bereits am Samstag davor mit dem so genannten Glasen und dem Holstenbummel eröffnet. Noch einen Tag früher, am Freitagabend, beginnt mit dem Soundcheck auf den Bühnen in der Kieler Innenstadt das Volksfest. Die Kieler Woche endet am Sonntagabend um 23:00 Uhr mit einem 20minütigem Feuerwerk über der Innenförde.Große Besucherzahlen zieht die Kieler Woche auch durch die zahlreichen Bands an, welche die gesamten zehn Tage der Kieler Woche auf den verschiedenen Bühnen auftreten. Die Darbietungen reichen von lokalen Gruppen, die auf den kleineren Bühnen wie "Junge Bühne" aber auch den größeren auftreten, bis zu äußerst bekannten Bands und Comedians, die auf den Bühnen der schleswig-holsteinischen Radiosender NDR, R.SH, delta radio, Radio NORA auftreten.

Foto: Kieler Woche 2009 © grossi-gross |flickr

U-Boot U 995 in Laboe

Das deutsche U-Boot U 995 ist ein im Zweiten Weltkrieg eingesetztes Boot vom Typ VII C/41 der ehemaligen Kriegsmarine. Es wurde im September 1943 in Dienst gestellt und absolvierte neun Feindfahrten. Nach Kriegsende ging U 995 als Test- und Ausbildungsboot „KNM Kaura“ in den Besitz der norwegischen Marine über. 1965 erfolgte die Rückgabe an Deutschland und seit 1972 liegt das U-Boot als Museumsschiff am Fuße des Marine-Ehrenmals in Laboe.

Foto: U995 © hr.icio |flickr

Marine-Ehrenmal in Laboe

Das Marine-Ehrenmal in Laboe ist als Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Marinesoldaten errichtet worden, später kamen Daten der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Seeleute hinzu. Seit der Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 30. Mai 1954 erinnert es auch an die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen. Das am 30. Mai 1936, dem Tag vor dem 20. Jahrestag der Skagerrakschlacht, von Adolf Hitler und Vizeadmiral Adolf von Trotha eingeweihte Bauwerk erinnert nach Meinung vieler Besucher an den Steven eines Wikingerschiffes. Tatsächlich hatte der Architekt Gustav A. Munzer aber nichts Gegenständliches im Sinn, sondern er wollte durch den schwungvoll sich nach oben verjüngenden Turm im Betrachter eine positive Empfindung auslösen. Der Turm selbst ist 72 m hoch; die Oberkante der Brüstung befindet sich 85 m über der Ostsee. Die Aussichtsplattform auf der Spitze ist über etwa 340 Treppenstufen oder mit einem Aufzug erreichbar. Unterhalb des Turms liegt das aus dem Zweiten Weltkrieg stammende U-Boot U 995 als Museumsschiff. Eine Historische Halle widmet sich der deutschen Marinegeschichte bis in die Gegenwart.

Foto: U995 © rwhgould |flickr

Theater und Kunsthalle Kiel

In der Nähe der Ostseehalle befindet sich das Theater Kiel. Hier können Sie Musiktheater mit Philharmonischem Orchester, Ballett, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater genießen. Es gehört zu den ganz Großen Deutschlands. Falls Sie noch mehr Lust auf Kunst & Kultur haben, sollten Sie die Kunsthalle der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel besuchen. Hier werden in drei großen Räumen wechselnde Ausstellungen zu allen Epochen gezeigt. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche 1300 qm.

Foto: Kiel Theatre © Matito |flickr

Ostseehalle

Die Ostseehalle Kiel ist eine der größten Veranstaltungshallen in Deutschland. Die 1950 von der Kieler Ratsversammlung beschlossene Ostseehalle wurde am 17. Juni 1951 zur Kieler Woche eingeweiht und 1952 fertiggestellt. Hierzu wurde ein ausgedienter Flugzeughangar auf der Insel Sylt abgebaut und nach Kiel gebracht. Sie bietet Platz für mehr als 13.000 Besucher und ist in erster Linie Austragungsort von Handballspielen des THW Kiel sowie Rock- und Popkonzerten aber auch Fernsehshows. Weiterhin ist die Ostseehalle Austragungsort von Kongressen, Verkaufsmessen, Reit- und Box-Veranstaltungen (unter anderem im Dezember 2003 mit Wladimir Klitschko) und politischen Großkundgebungen, wie zum Beispiel mit Gerhard Schröder im Bundestagswahlkampf 2005.

Holstenstraße

Die Holstenstraße (von Holstein) in Kiel trägt ihren Namen seit 1525 und ist nach der Treppenstraße in Kassel die zweitälteste Fußgängerzone in Deutschland. Gegen den Widerstand des Einzelhandels wurde ihr oberer Teil am 12. Dezember 1953 für den privaten Fahrverkehr gesperrt. 1957 wurde die Holstenstraße dann auch in ihrem unteren (südlichen) Teil "fußläufig", wie es im damaligen Amtsdeutsch hieß. In Kiel ist die Holstenstraße die traditionelle Einkaufsmeile, deren südliches Ende man trockenen Fußes durch eine überdachte Fußgängerbrücke und die Ladenpassage Sophienhof-Holstentörn vom Hauptbahnhof aus erreichen kann. Hier befinden sich Kaufhäuser und Fachgeschäfte aller Art. Während der Kieler Woche verwandelt sich die Holstenstraße in den Schauplatz für ein riesiges Volksfest. Am nördlichen Ende der Holstenstraße liegt der Alte Markt mit der Nikolaikirche, die den Mittelpunkt des historischen Stadtkerns bildet. Weiter südlich, am Asmus-Bremer-Platz, welcher Teil der Holstenstraße ist, befindet sich das Zeitungsgebäude der Kieler Nachrichten. Wendet man sich vom "Asmus-Bremer" in die östliche Richtung, gelangt man direkt an die Kieler Förde zum Schwedenkai, an dem die Autofähren nach Schweden an- und ablegen.

Foto: Nikolaikirche, Alter Markt © arne.list |flickr

Schifffahrtsmuseum

In der ehemaligen eindrucksvollen Fischhalle unmittelbar an der Förde hat das Schifffahrtsmuseum seinen Sitz. An diesem attraktiven Ort erzählt das Museum mit zahlreichen attraktiven Objekten die Geschichte der Hafen-, Marine- und Werftenstadt Kiel. Beeindruckende Schiffsmodelle, nautische Instrumente, Galionsfiguren und Marinebilder aus der Kaiserzeit sind hier ebenso zu entdecken wie maritime Erfindungen. Neben dem Kieler Knabenanzug sind ein Original-Echolot, ein Anschütz-Kreiselkompass sowie ein Modell des Kieler Brandtauchers, des ältesten Unterseebootes der Welt, zu sehen. Und auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich das spektakuläre Kaiserpanorama mit den Stereofotos von der Kanaleröffnung und die Wohnküche eines Werftarbeiters. An der benachbarten Museumsbrücke können Sie durch den Seenotrettungskreuzer Hindenburg, das Feuerlöschboot Kiel und den Tonnenleger Bussard einen anschaulichen Eindruck vom Leben und der Arbeit auf einem Schiff gewinnen.

Foto: Kiel Museum harbour © arne.list |flickr

Alter Botanischer Garten

Der Alte Botanischer Garten ist eine öffentlich zugängliche Parkanlage in Kiel. Er wurde 1884 eröffnet. Das Gelände wurde 1825 ursprünglich als englischer Landschaftsgarten angelegt und von 1878 bis 1884 zu einem Botanischen Garten umgestaltet. Er liegt nördlich der Innenstadt, in direkter Nähe zur Kieler Förde, der Kunsthalle Kiel und den Uni-Kliniken. Ab 1975 wurde ein neuer Botanischer Garten auf dem Universitäts-Campus in der Olshausenstraße angelegt, der 1985 eröffnet wurde. 1978 war der Umzug der Pflanzen in diesen neuen Botanischen Garten in Kiel abgeschlossen. Zurück blieben der bedeutende Baum- und Sträucherbestand und die seither anmutig verwildernden Blumenzwiebeln. Um eine Überbauung des Alten Botanischen Gartens zu verhindern, wurde 1980 der „Verein zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens Kiel e.V.“ gegründet. Es konnte erreicht werden, dass der Garten als öffentliche Parkanlage erhalten blieb und weiterhin ganzjährig geöffnet ist. Seit 1980 finden öffentliche Führungen durch den Garten statt und 1992 wurde er als Natur- und Kulturdenkmal ausgewiesen.

Foto: $Blumen © heartbeaz |flickr

Kieler Werft

Die Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW) ist die größte deutsche Werft. Der Name entstand 1968 durch Fusion der Kieler und Hamburger Betriebe der Howaldtswerke mit der 1918 gegründeten Hamburger Deutschen Werft AG. Seit der Fusion mit den ThyssenKrupp-Werften am 5. Januar 2005 ist sie Teil der TKMS. Bekannt ist das Unternehmen heute vor allem für seine U-Boote der U-Boot-Klasse 212, die es in Kooperation mit den Nordseewerken Emden baut. Auch im zivilen Bereich hat die Werft innovative Prototypen konstruiert und gefertigt, wie z.B. die seinerzeit größten Containerschiffe für die APL (American President Line) oder die ersten lukendeckellosen Containerschiffe der Welt für die Reederei Norasia. In der jüngeren Vergangenheit wurden meist Prototypen auf HDW entwickelt und gefertigt und Folgebauten dann in Lizenz im Land der Auftraggeber gebaut. Dies betrifft heute insbesondere sog. "Package"-Verträge im U-Boot-Bau. Dieses Verfahren ist umstritten: Es sichert zwar den "Innovationstandort Deutschland", aber nicht die Arbeitsplätze in der Fertigung. Der Diebstahl intellektuellen Eigentums seitens des Auslands ist nicht auszuschließen.

Foto: Kiellinie, HDW © arne.list |flickr

Kieler Hörn

Die Kieler Hörn ist die Hafenspitze der Landeshauptstadt Kiel, also das Ende der Kieler Förde. Sie wird von der dreigliedrigen Hörnbrücke (Dreifeldzugklappbrücke) für Fußgänger und Radfahrer überspannt. Sie verbindet nahe dem Hauptbahnhof das Stadtzentrum mit dem Ortsteil Gaarden und dem Norwegenkai am Ostufer. Im dortigen Germania-Hafen ist ein Museumshafen mit diversen traditionellen Arbeitsschiffen untergebracht. Am Westufer ist die Bahnhofsbrücke eine Anlegestelle für die Linienfähren der SFK im Regionalverkehr, u.a. nach Laboe. Historisch lag an der Hörn die Germaniawerft, welche in erster Linie U-Boote herstellte. Nördlich der Hörn liegt heute noch die Werft von HDW mit ihren charakteristischen Kränen. Von der Hörnbrücke hat man einen schönen Ausblicke auf die Skyline Kiels und den Kieler Hafen. Hier finden regelmäßig Open-Air-Veranstaltungen statt, insbesondere zur Kieler Woche. Zur Heringszeit sieht man hier auch Angler stehen.

Foto: Sedow © arne.list |flickr

Kiellinie

Die Kiellinie ist die Hafenpromenade im Kieler Stadtteil Düsternbrook. Sie beginnt direkt hinter dem Ostsee-Kai und endet an der Blücherbrücke, dem Liegeplatz der Gorch Fock. Die Kiellinie wird an der Landseite gesäumt von einer Reihe von Bootshäusern von Ruder-Vereinen, Kanuten und Seglern und dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel. Diese Uferpromenade ist bei Einheimischen und Gästen besonders beliebt wegen des Trubels insbesondere zur Kieler Woche und des sehr guten Ausblicks auf das Ostufer mit den Werftanlagen der Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und ihren großen Portalkränen, die als Wahrzeichen Kiels gelten.

Foto: Kiellinie © arne.list |flickr

Kiel-Holtenau

Kiel-Holtenau (dänisch: Holtenå) ist ein Stadtteil von Kiel im Nordwesten der Stadt. Kiel-Holtenau befindet sich am Endpunkt des Nord-Ostsee-Kanals an der Kieler Förde und ist bekannt für seine große Schleuse für Seeschiffe und als Standort des Kieler Flughafens. Nördlich von Kiel-Holtenau befindet sich der Olympiahafen Kiel-Schilksee. Wahrzeichen Holtenaus sind neben Schleusen und Kanal der Leuchtturm und der Tiessen-Kai. Ein weiteres interessantes Gebäude ist das Kanal-Packhaus.

Foto: Schleuse015 © liebeslakritze |flickr
Auch in der Umgebung von Kiel gibt es einiges zu entdecken. Verbringen Sie Ihren Urlaub zum Beispiel auf einem Ferienhof in Fahren.